Dezember 2011

Wie recherchiert man in Bibliothekskatalogen oder SLUBsemantics ist gestartet

von Wenke Bönisch
am 19.12.2011

Das Auffinden relevanter Informationen ist kein Wunsch, der erst im digitalen Zeitalter aufgekommen ist, sondern besteht schon seit dem Anbeginn des Sammelns, Aufbereitens und Verbreitens von Informationen. Hier sei an dieser Stelle auf die verschiedenen Kataloge in Bibliotheken und Findmitteln in Archiven hingewiesen, mit denen der Nutzer im Bestand nach relevanten Büchern oder Akten suchen kann. Jedoch ist die Recherche nicht immer einfach. Jeder Studienanfänger kann davon ein Lied singen.

Verbesserte Formeldarstellung im Polytechnischen Journal

von Martina Gödel
am 16.12.2011
Die TeX-Notation ermöglicht eine überzeugende Umsetzung selbst komplexer mathematischer Formeln
Formeln Teaser

Für die Kodierung und Darstellung von Formeln in TEITEI (Text Encoding Initiative) ist ein sehr weit verbreitetes XML-Format für digitale Volltexte. Es zeichnet sich durch starke semantische Differenzierung, hohe Anpassungsfähigkeit an das konkrete Projekt und eine sehr gute Dokumentation aus. haben wir – gemeinsam mit den Projektpartnern von der Humboldt-Universität zu Berlin – in der II. Projektphase des Digitalsierungsprojektes »Dingler's Polytechnisches Journal« eine elegante Lösung gefunden. In den späteren Erscheinungsjahren des Polytechnischen Journals kommen Formeln immer zahlreicher vor, und die bisherige Darstellung als eingebundenes Bild, das dem Scan der Vorlage entnommen wurde, war unbefriedigend.

Karlsruher Adreßbücher digitalisiert

von Wenke Bönisch
am 09.12.2011
Adressbuch Karlsruhe im Webauftritt der BLB (Screenshot)

Die Tage erreichte mich eine Nachricht, die nicht nur Historikerherzen, sondern auch die Herzen aller Digitalisierungsfreunde höher schlagen läßt. Die Badische Landesbibliothek hat die Adreßbücher der Stadt Karlsruhe für den Zeitraum von 1818 bis 1949 digitalisieren lassen. Mit Hilfe von insgesamt rund 54.000 Seiten kann man sich nun intensiv mit der Geschichte Karlsruhes auseinandersetzen. 1818 erschien unter dem Titel „Wegweiser für die Großherzogliche Residenzstadt Karlsruhe“ im Verlag Gottlieb Braun das erste Adreßbuch. Der Endpunkt 1949 wurde laut Pressemitteilung der Badischen Landesbibliothek aus Kostengründen gesetzt, jedoch auch so gewählt, daß die Änderungen in der urbanen Bevölkerungsgeschichte im Zuge des Zweiten Weltkrieges noch nachvollzogen werden können.